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Archibald Douglas [1854] "Ich hab es getragen sieben Jahr, Und kann es nicht tragen mehr! Wo immer die Welt am Schönsten war, Da war sie öd und leer. Ich will hintreten vor sein Gesicht In dieser Knechtsgestalt, Er kann meine Bitte versagen nicht, Ich bin ja worden alt. Und trüg er noch den alten Groll, Frisch wie am ersten Tag, So komme, was da kommen soll, Und komme, was da mag." Graf Douglas sprichts. Am Weg ein Stein Lud ihn zu harter Ruh, Er sah in Wald und Feld hinein, Die Augen fielen ihm zu. Er trug einen Harnisch rostig und schwer, Darüber ein Pilgerkleid. Da horch! vom Waldrand scholl es her Wie von Hörnern und Jagdgeleit. Und Kies und Staub aufwirbelte dicht, Her jagte Meut und Mann, Und ehe der Graf sich aufgerichtt, Waren Roß und Reiter heran. König Jakob saß auf hohem Roß, Graf Douglas grüßte tief; Dem König das Blut in die Wange schoß, Der Douglas aber rief: "König Jakob, schaue mich gnädig an Und höre mich in Geduld, Was meine Brüder dir angetan, Es war nicht meine Schuld. Denk nicht an den alten Douglas-Neid, Der trotzig dich bekriegt, Denk lieber an deine Kinderzeit, Wo ich dich auf den Knien gewiegt. Denk lieber zurück an Stirlingschloß, Wo ich Spielzeug dir geschnitzt, Dich gehoben auf deines Vaters Roß Und Pfeile dir zugespitzt. Denk lieber zurück an Linlithgow, An den See und den Vogelherd, Wo ich dich fischen und jagen froh Und schwimmen und springen gelehrt. O denk an alles, was einsten war, Und sänftige deinen Sinn Ich hab es gebüßet sieben Jahr, 6 |  |
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